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Profigeiger spielt während seiner Gehirn-OP Violine

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In den USA fand eine ziemlich ungewöhnliche Gehirnoperation statt, denn die Ärzte baten den Patienten Roger Frisch, während der OP Violine zu spielen. Es handelt sich dabei um einen Profigeiger, der wegen eines Tremors behandelt werden muss. Bei diesem Leiden fangen die Hände an, ständig zu zittern. Und Frisch gab den Medizinern mit seinem Spiel Hilfestellung.

Der professionelle Violinist bemerkte schon vor einigen Jahren, dass seine Hände zu zittern beginnen, was für seinen Beruf natürlich alles andere als förderlich ist. Die Ärzte in der Mayo-Klinik in Minnesota versprachen ihm durch eine Operation eine klare Verbesserung seiner Lage, bzw eine Heilung. Doch dafür musste Roger Frisch quasi selbst mit anpacken. Die Internetseite "buzzfeed.com" berichtete jetzt über diese OP.

Denn während die Ärzte an seinem Gehirn operierten, sollte er die Violine spielen. Diese ungewöhnliche Bitte hatten die Mediziner, damit sie genau sehen, welche Gehirnregionen stimuliert werden müssen. Sie leiteten elektrische Impulse in sein Gehirn. Und weil Frisch während der Operation quasi seinem Beruf nachgingen, konnte das Operationsteam genau sehen, in welchen Bereichen des Gehirns der Patient Probleme hat.

Zum VIDEO: Mann spielt während seiner Gehirn-OP Violine

Die Mediziner versahen Roger Frisch mit einem Beschleunigungssensor. Dieser sendet Daten des Gehirns des Profigeigers an einen Computer. Und somit konnten die Mediziner dann sehen, ob sie die richtigen Teile des Gehirns stimuliert haben. Offenbar ist während der ungewöhnlichen Gehirnoperation alles glatt gelaufen und der Violinist kann nun wieder problemlos seinem Beruf nachgehen.

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