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Rockerkrieg in Berlin

Weil ein Ex-Mitglied der Rockerbande "Hell's Angels" die Fronten wechselte und den "Bandidos" beitrat, ist er von seinen ehemaligen Kollegen auf offener Straße erschossen worden. Der Mord geschah in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um kurz vor Mitternacht in Berlin.

Bei dem Opfer handelt es sich laut bild.de um den 33-jährigen Michael B., der gerade die Fronten zwischen den verfeindeten Gruppierungen "Hell's Angels" und "Bandidos" wechseln wollte. Ein dunkler Lieferwagen fuhr in dem Berliner Stadtteil Hohenschönhausen heran, als B. anscheinend gerade auf dem Heimweg war. Das Fenster des Wagens öffnete sich und jemand schoss heraus. Eine Kugel traf das Opfer genau ins Herz.

Doch damit nicht genug. Die Täter stachen noch auf Michael B. ein und verletzten eine Arterie im Oberschenkel schwer, bevor sie sich aus dem Staub machten. Der schwer Verletzte konnte sich noch 200 Meter die Straße entlang schleppen, ehe er tot zusammen brach. Ein von Anwohnern gerufener Notarzt versuchte noch, B. zu reanimieren. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache klären.

Die Polizei ermittelt nun in der Rockerszene. Die "Hell's Angels" und die "Banidos" liefern sich seit Jahren einen deutschlandweiten erbittetern Kampf mit Auftragsmorden und Überfällen. Nun ist der Streit mal wieder eskaliert. Ein zu den "Bandidos" übergelaufenes Ex-Mitglied wurde offenbar von seinen ehemaligen Kollegen der "Hell's Angels" auf offener Straße erschossen.

Bild: YouTube

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