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Roman Polanski Prozess: War es doch keine Vergewaltigung?

Im Prozess gegen Roman Polanski wegen Verführung einer Minderjährigen in den 70er Jahren scheint es zu einer Wendung zu kommen. Die Hauptzeugin und zugleich 'Opfer', die Schauspielerin Charlotte Lewis, sorgt nämlich derzeit für Verwirrung mit einem elf Jahre alten Interview.

Die Aussagen von Lewis von 1999 passen nämlich überhaupt nicht zu der Aussage, mit der sie Roman Polanski schwer belastete. Am Freitag sagte sie noch, dass sie von dem Star-Regisseur schwer missbraucht wurde. Im August von vor elf Jahren gab sie dem Blatt 'News of the World' ein Interview, in der sie sich anders äußerte.

Dort erklärte sie nämlich, dass sie fasziniert von Polanski gewesen sei. 'Ich wollte seine Geliebte sein', sagte sie laut der österreichischen Zeitung 'Der Standard'. 'Ich wollte ihn vielleicht mehr, als er mich wollte.' Sechs Monate lang seien Charlotte Lewis und Roman Polanski ein Paar gewesen. Dann habe sie sich den nächsten Promi ausgeguckt.

Und der hieß Warren Beatty. Auch den habe sie verführt. Zuvor habe Polanksi mit dem Schauspieler gewettet, dass er Charlotte Lewis nicht ins Bett kriegen würde. Schon mit 14 Jahren habe Lewis Sex gehabt. Mit vielen Männern, oft gegen Geld. Unter ihren 'Eroberungen' sind noch bekannte Leute wie Charlie Sheen, Micky Rourke und Dodi Al-Fayed. Nun muss das Gericht klären, wie diese Aussagen von vor elf Jahren zu der Aussage von letztem Freitag passen. Da hatte Charlotte Lewis behauptet, Roman Polanski habe sie auf schlimmste Weise missbraucht.

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