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Russland erstellt Gesetz gegen Homosexualität

Russland ist schon länger als homphobes Land bekannt. Diesen Stempel hat die Regierung sich jetzt selbst erneut aufgedrückt, denn dort wurde nun ein Gesetz gegen "Homosexuellen-Propaganda" erwirkt. Aktivisten von schwul-lesbischen Gruppen wurden daraufhin stark attackiert.

436 Abgeordnete haben das Gesetz durchgewunken. Es besagt, dass gegenüber Minderjährigen nicht mehr offen über Homosexualität gesprochen werden darf. In Russland ist man der Meinung, dass Kinder nicht in der Lage sind, solche Informationen kritisch und objektiv zu betrachten.

Der russische Regierungssprecher geht sogar noch weiter: "Solche Gespräche können schädlich für ihre Psyche sein und ihnen eine verzerrte Vorstellung zwischenmenschlicher Beziehungen vermitteln." Ein Strafkatalog wurde auch schon festgelegt. Wer gegen das neue Gesetz verstößt, hat mit einem Bußgeld zwischen 100 und 11.700 Euro zu rechnen.

Die russischen Bürger verstehen dieses Gesetz scheinbar so, dass Schwule und Lesben nun Freiwild sind. Gay-Aktivisten, die gegen diese neue Regelung zum Protest auf die Straße gingen, wurden von der Polizei hart attackiert. Gegendemonstranten warfen mit Eiern und traten ein Mitglied der schwul-lesbischen Gemeinde, das am Boden lag. Russland disqualifiziert sich mit diesem neuen Gesetz selbst.

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