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Abschied von Dieter Pfaff: "Der Dicke" erliegt dem Krebs

In der deutschen Fernsehlandschaft gibt es nicht viele Charakterdarsteller, Dieter Pfaff war so einer. Im Alter von 65 Jahren ist der in Dortmund geborene TV- und Kinodarsteller nun verstorben. Bei ihm wurde im letzten September ein Lungenkrebsleiden diagnostiziert, das sich eigentlich zurückentwickelte. Schließlich starb Pfaff aber dann doch an der Krankheit.

Einem breiteren Publikum wurde Pfaff ab 1984 durch seine Rolle in der TV-Serie "Der Fahnder" bekannt. Darin spielte er den Polizisten Otto Schatzschneider. Später spielte er die Titelrollen in den Serien "Bloch", "Bruder Esel" und "Sperling". Teilweise schrieb er sich die Rollen selbst auf den Leib.

Zuletzt spielte er die Hauptrolle in der ARD-Serie "Der Dicke". Darin mimte Pfaff einen Rechtsanwalt, der sich für die Belange der kleinen Leute einsetzt. Auch im Filmbereich war Dieter Pfaff tätig. So spielte er in den 90ern in dem erfolgreichen Kinofilm "Manta - Der Film" mit. Außerdem hatte er eine Rolle in dem ZDF-Film "Die Affäre Semmling".

Dieter Pfaff hinterlässt eine Frau sowie einen Sohn und eine Tochter, die als Zwillinge geboren wurden. Beide sind ebenfalls im Filmbereich tätig, die Tochter als Regie-Assistentin, der Sohn als Schauspieler. Außerdem setzte sich der Wahl-Hamburger aus dem Ruhrgebiet als UNICEF-Sonderbotschafter gegen den Einsatz von Kindersoldaten ein. Dieter Pfaff ist am 5. März in Hamburg gestorben und hinterlässt eine Lücke im Bereich des deutschen Schauspiels

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