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Schlimmes Zugunglück bei Barcelona fordert 12 jugendliche Tote

Bei einem besonders tragischen Zugunglück in Castelldefels in der Nähe von Barcelona sind in der Nacht zum Donnerstag zwölf Jugendliche zu Tode gekommen. Allem Anschein nach wollten die jungen Leute eine Abkürzung zu einer Strandparty nehmen, als sie von einem Schnellzug mit voller Wucht überrollt wurden. Neben den Toten sind noch weitere vierzehn Jugendliche teilweise schwer verletzt.

Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Auch die Identifizierung der Leichen ist laut Informationen von Stern.de höchst schwierig, da die Ausmaße des Zusammenstoßes viele Leichen besonders stark entstellt hätten. Der Unfall ereignete sich am Bahnhof in der katalanischen Kleinstadt – in direkter Nähe fand zu diesem Zeitpunkt das Johannisfeuer zur Feier der Sommersonnenwende statt.

Augenzeugen berichten, dass die Jugendlichen gegen 23.30 am Bahnhof von Castelldefels angekommen seien und sofort über die Gleise gestiegen wären. Eigentlich gab es auch einen Fußgängertunnel, der den gefahrlosen Weg zum Strand bedeutet hätte. Allerdings kamen auch Stimmen auf, die davon sprachen, der Tunnel und die Zuwege seien von Menschen derart überfüllt gewesen, so dass eine Abkürzung möglicherweise nahe liegend gewesen sein könnte.

Dies aber wies die Staatsbahn 'Renfe' zurück, man habe alle Sicherheitsvorkehrungen beachtet. In den spanischen Medien wird von einem wahren 'Inferno' an der Unfallstelle berichtet – überall lägen Blut und Leichenteile herum. Sofort waren über 40 Krankenwagen im Einsatz, auch die Feuerwehr rückte an. Nun muss Castelldefels und ganz Spanien mit den Schrecken dieses Zugunglücks und dem Tod von zwölf Jugendlichen erst einmal umgehen...

Das spanische Fernsehen berichtet über das Zugunglück

Bild: YouTube

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