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Schlüpfrige Komplimente sind ein Kündigungsgrund?

Der Arbeitsplatz ist schneller weg, als man glaubt. Auch schlüpfrige Komplimente können den Arbeitsplatz kosten. Dies zumindest erfuhr ein Reiniger in Frankurf am eigenen Leibe, der deswegen gekündigt wurde.

An einem warmen Sommertag habe dieser seiner leicht bekleideten Kollegin gesagt, dass sie "sexy aussehe" und eine "sexy Frau" sei. Diese sexy Frau ging dann zum Betriebsrat und beschwerte sich. Es folgte die fristlose Kündigung, zumal er einige Tage davor bereits zu neugierig war und die Dame gefragt hatte, wie oft sie denn Sex habe.

So entschied der Gerichtsvorsitzende, dass wenn all dies in diesem Maße gesagt worden sei, dann wäre die Grenze des Zumutbaren überschritten. Abgesehen davon, dass der Arbeitnehmer schon mehrfach abgemahnt worden war. Anscheinend jemand, der es mit den Komplimenten zu gut meinte.

Also merken: Komplimente im Maße sind erlaubt, schlüpfrige Komplimente hingegen kosten den Arbeitsplatz. Was nun schlüpfrig ist und was nicht, das hängt dann wohl wieder vom Gegenüber ab. Also, viel Erfolg...

Quelle: N-TV
Bild: ruurmo (Flickr)

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