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Schock-Video aus Neapel: Rumäne stirbt angeschossen

Ein Video aus Neapel schockt gerade die Welt über die italienischen Grenzen hinaus. Überwachungskameras haben den Todeskampf eines von der Mafia angeschossenen Mannes gefilmt. Das Schockierende: Alle Fußgänger ignorieren den tötlich Verletzten, bis er schließlich am Eingang einer Bahnstation stirbt.

Laut "Sueddeutsche.de" ereignete sich die Szene bereits im Mai. Zunächst scheint alles noch ganz normal in den Straßen von Neapel, dann wird es hektisch. Männer feuern Waffen von Motorrädern ab, die Menschen gehen in Deckung. Bei der Schießerei zwischen zwei Clans der Camorra wurden mehrere Unbeteiligte angeschossen. So erging es auch dem rumänischen Straßenmusiker Petru Birladeandu, den das Video zeigt. Mit letzter Kraft schleppt er sich zum Eingang der U-Bahn, Fußgänger steigen einfach über ihn oder gehen an ihm vorbei. Ein Mann telefoniert mit seinem Handy, niemand scheint sich für den schwer Verletzten zu interessieren.

- Hier das schockierende Video aus Neapel

Die Lebensgefährtin des Rumänen Petru Birladeandu versucht Hilfe zu mobilisieren, wird aber ebenso, wie ihr angeschossener Freund ignoriert. Alle Anwesenden verlassen die U-Bahn-Station wieder, die Frau bleibt allein mit ihrem sterbenden Mann zurück. "Express.de" berichtet, dass erst nach einer halben Stunde ein Krankenwagen erschien, da war Petru Birladeandu bereits tot. Ein ebenfalls verletzter Junge konnte gerettet werden.

Das Video zeigt, wie sehr das Verbrechen schon zum Alltag mancher Italiener geworden ist. Offensichtlich verschließt man hier lieber die Augen vor dem Schrecklichen, nicht zuletzt auch aus Angst davor, selbst zum Opfer zu werden. Wie das Schweizer Magazin "Blick" berichtet, ist die Lebensgefährtin des von der Mafia ermordeten Mannes inzwischen mit ihren beiden Kindern nach Rumänien zurückgekehrt.

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