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Schwere Unwetter in weiten Teilen Deutschlands

Schwere Unwetter haben gestern und heute in weiten Teilen Deutschlands für Chaos gesorgt. Besonders betroffen waren Hamburg, Teile von Rheinland Pfalz, Hessen und Bayern. Heute deuten die Wetterprognosen auf starke Regenfälle besonders im Nordosten der Bundesrepublik. Erst am Donnerstag ist mit einer Entspannung der Wetterlage zu rechnen.

In Hamburg mussten wegen des Unwetters zeitweise Straßen gesperrt werden, die knietief unter Wasser standen. Das Wasser drang auch in U-Bahnstationen und eine Einkaufspassage ein, die geräumt werden musste. Der Hamburger Flughafen stellte für kurze Zeit den Flugbetrieb ein. Ein Mann musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, als in das Gebäude in dem er sich aufhielt, ein Blitz einschlug. Die Hamburger Feuerwehr wurde in drei Stunden zu 1500 Einsätzen gerufen.

In Mecklenburg-Vorpommern wurde eine Frau verletzt, als ein Blitz in ihr Haus einschlug. Nicht nur in Süddeutschland liefen durch die heftigen Regenfälle zahlreiche Keller mit Wasser voll. Auch Stromausfälle und unterspülte Straßen waren Folge des Unwetters. In Gangkofen in Niederbayern kam es nach einem Blitzschlag zu einem Brand in einer Schreinerei. In Berlin wurde der Flugverkehr durch das Unwetter beeinträchtigt.

Heute werden noch weitere starke Regenfälle und Hagelstürme erwartet. Während es im Westen Deutschlands bis Mittwoch nur noch selten regnen dürfte, sind für den Nordosten und den Südwesten weitere Regenfälle vorhergesagt. Am Donnerstag soll dann mit dem Unwetter Schluss sein und die Temperatur sich abkühlen.

Hier einige Eindrücke vom Unwetter in Hamburg:

Quelle: spiegel.de, tagesschau.de

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