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Scientology - Gefährliche Sekte oder harmlose Religion?

Der Trubel um Scientology ist weltweit groß. Viele Prominente schlossen sich dieser Gemeinschaft bereits an, doch auch immer mehr Durchschnittsbürger finden Interesse an dieser Kirchengemeinde. In vielen Bundesländern Deutschlands werden die Zentren der Scientology Kirchen überwacht, denn es bestehen Zweifel an deren Machenschaften und Mitgliedern.

Doch warum hat sich Scientology in Amerika so hervorragend etabliert und wieso hält man diese Kirchengemeinde häufig für eine Sekte?

Messungen zufolge hat Scientology die meisten Anhänger in den USA. Weiterhin gehören auch Italien, England und die Schweiz zu den Ländern, die relativ viele Mitglieder haben. Besonders der Schauspieler Tom Cruise sorgte schon häufig für Aufregung, da er Anhänger des scientologischen Weltbildes ist. Doch auch Prominente, wie John Travolta, Peaches Geldof oder Chaka Khan gehören der Gemeinde an.

Das Weltbild der scientologischen Lehre liegt darin, denn Menschen zu bereinigen, so dass er zu mehr Ruhm und Erfolg kommen kann, von psychischen Problemen befreit wird und somit im Ganzen eine bereinigte Gesellschaft formt. Um diesen Zustand zu erreichen, werden die Anhänger mit Hilfe verschiedener Rituale bereinigt. Dazu gehört vor allen Dingen das Ritual des Auditing, das Traumata des menschlichen Verstandes entfernen soll.

All diese Methoden sind aber sehr bestritten. Besonders für Außenstehende macht die scientologische Gemeinde den Eindruck einer Sekte. Rituale zur Bereinigung des Geistes werfen Erinnerungen an esoterische Prozeduren auf. Dennoch wurde aus den Reihen der Scientology Mitglieder noch kein Verstoß gegen die Menschenrechte gemeldet, so dass diese mysteriöse Gemeinde weiterhin existieren darf. In den Vereinigten Staaten als freie Religionsgemeinschaft, in Deutschland immerhin unter Beschattung.

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