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Seit Jahren vermisste Deutsche in Schweizer Wald gefunden

Eine seit 1997 in Brandenburg vermisste Frau wurde nun in einem Schweizer Wald entdeckt. Nach Angaben der hiesigen Polizei hauste sie dort in einem mehr oder weniger primitiven Unterschlupf. Wie die Berner Kantonspolizei weiter erklärte, lebte die mittlerweile 52-jährige Deutsche bereits seit Februar des vergangenen Jahres in der Behausung.

Anscheinend wurde ein Spaziergänger auf die bislang vermisste Frau aufmerksam und informierte daraufhin die Polizei. Danach stellte man fest, dass es sich bei der Person um die seit Februar 1997 als gemisst gemeldete Brandenburgerin handelte.

Der Polizeisprecher Jürg Mosimann erklärte anschließend, dass die Frau sehr primitiv in dem selbst hergerichteten Unterschlupf gehaust habe. Allerdings wisse man noch nicht, wo sie vorher gelebt habe. Auch die Frage, wie und von was sie sich ernährt habe, konnte bislang nicht geklärt werden. Insgesamt aber mache sie rein physisch einen guten Eindruck.

Da bis dato keinerlei Straftatbestand vorliege, dürfe die Frau vorerst in ihrer Behausung bleiben. Allerdings werde aber die Bürgergemeinde Bern – der rechtmäßige Besitzer des Waldes – die "Einsiedlerin" zum baldigen Verlassen auffordern. Nur falls die vermisste Deutsche ihren Unterschlupf in dem Schweizer Wald nicht aufgeben würde, müsste über Konsequenzen nachgedacht werden.

Quelle: Welt.de, Spiegel.de
Bild: Keven Law (Flickr)

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