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Selbstmord auf Weihnachtsmarkt: Mann stürzt sich aus Riesenrad

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Auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Alexa, nahe des Alexerplatzes, kam es jetzt zu einem Todesdrama: Ein Mann stürzte sich aus dem Riesenrad und fiel 60 Meter in die Tiefe. Wie die Polizei nach Ermittlungen bestätigte, hat das Opfer Selbstmord begangen. Der Mann wartete anscheinend, bis seine Gondel den obersten Punkt erreicht hatte und stürzte sich dann in den Tod.

Am Montag, gegen 21 Uhr passierte die Tragödie, zu dem Zeitpunkt waren noch hunderte Besucher auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz. Wie die Polizei angab, war das Opfer sofort tot. Es handelt sich dabei um einen etwa 30 bis 40 Jahre alten Mann. Die Betreiber des Weihnachtsmarktes sorgten anschließend dafür, dass alle Menschen das Gelände verließen und der Markt geschlossen wurde. Der ein oder andere stand zu dem Zeitpunkt unter Schock und musste medizinisch versorgt werden.

Vor allem eine Frau, die mit dem Selbstmörder zusammen in der Gondel saß, habe einen schweren Schock erlitten. Sie wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Die Polizei ermittelt nun weiter, wie es zu diesem Drama kommen konnte. Dass es sich dabei um einen Selbstmord gehandelt hat, scheint aber sicher zu sein.

Bei dem Riesenrad handelt es sich um eine sehr bekannte Attraktion. Nach Angaben des Unternehmens sei es bis vor zwei Jahren noch das größte Riesenrad der Welt gewesen. Die Betreiber teilten auf Facebook mit: "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und den direkt und indirekt betroffenen Fahrgästen, die diesen schrecklichen Unfall miterleben mussten." Wann der Weihnachtsmarkt am Berliner Alexanderplatz wieder geöffnet wird, ist noch unklar.

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