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Selbstmord: Mann springt von Kölner Dom in den Tod

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Drama am Kölner Dom, am Montagmorgen beging ein Mann Selbstmord, gegen 10 Uhr stürzte er sich von dem Wahrzeichen der Stadt in NRW in den Tod. Hunderte Menschen wurden Augenzeugen und mussten mitansehen, wie der junge Mann einfach sprang und auf dem Boden aufprallte. Nach Angaben der herbeigerufenen Ärzte war er sofort tot. Es ist der erste Suizid am Kölner Dom seit zehn Jahren.

Offenbar ist der Lebensmüde von der Spitze des riesigen Gebäudes abgesprungen. Nun wird untersucht, wie der Selbstmörder es überhaupt schaffte, dorthin zu kommen. Anscheinend soll er von der Besucherplattform über eine Leiter das Gerüsts hochgeklettert sein. Das jedenfalls sagten Bauarbeiter aus, die am Kölner Dom derzeit Renovierungsarbeiten durchführen.

Allerdings kann das eigentlich nicht sein, denn ohne einen Spezialschlüssel ist die Domspitze gar nicht zu erreichen. Und alle anderen Wege seien abgesperrt, sagte Domprobst Norbert Feldhoff gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger. "Die dortigen Gitter sind so gebaut, dass ein Rausklettern unmöglich ist." Es gäbe zwar eine Tür, aber für die bräuchte man diesen Spezialschlüssel.

Die Polizei rätselt also weiter, wie der Mann es schaffte, die Kapelle komplett hochzuklettern. Derzeit wird die Unglücksstelle noch untersucht, die Spurensicherung ist seit einiger Zeit bei der Arbeit. Besucher mussten die Türme des Kölner Doms verlassen, das Gebäude bleibt bis auf weiteres gesperrt. Auch Teile des Roncalliplatzes wurden abgeriegelt. Der Domshop ist auch erst einmal geschlossen. Die Shop-Mitarbeiter haben den Selbstmord gesehen und stünden unter Schock. Sie wurden nach Hause geschickt.

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