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Blut zur Seligsprechung

Der verstorbene Papst Johannes Paul II wird am Sonntag selig gesprochen. Es ist Tradition, dass zu einer Seligsprechung immer ein bestimmtes Relikt des Verstorbenen an Ort und Stelle sein muss. Der Vatikan verriet jetzt, was es im Falle von Johannes Paul II sein wird.

Unzählige Gläubige werden dabei sein, wenn am Sonntag die Seligsprechung von Papst Johannes Paul II abgehalten wird. Und am Dienstag enthüllte der Vatikan nun das Geheimnis, welches Relikt des ehemaligen heiligen Vaters die Katholiken verehren dürfen: Es ist eine Ampulle des Blutes des polnischen Papstes.

In den letzten Tagen vor seinem Tod am 2. April 2005 wurden Papst Johannes Paul II noch vier Ampullen Blut abgezapft. Das meldet jetzt das Schweizer Fernsehen. Zwei davon sind im Besitz seines Privatsekretärs Stanislaw Dziwisz, er hält sie seitdem in Ehren. All das steht in der Mitteilung des Vatikan.

Die anderen beiden Ampullen bewahren Nonnen im Vatikan auf. Eine Blutkonserve wird am Sonntag in einem Reliquienschrein zu bewundern sein und den Gläubigen präsentiert werden. Die anderen Ampullen Blut bleiben weiterhin in Besitz der Nonnen beziehungsweise vom ehemaligen Privatsekretär von Johannes Paul II.

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