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Seligsprechung von Papst Johannes Paul II

'Santo Subito' forderten Gläubige und Fans von Papst Johannes Paul II. schon kurz nach dessen Tod im Jahr 2005 auf dem Petersplatz in Rom. Nun hat sein Nachfolger und enger Vertrauter Papst Benedikt XVI. den polnischen Papst selig gesprochen. Normalerweise wird der Prozess einer Seligsprechung mindestens fünf Jahre nach dem Tod eines Menschen eingeleitet, doch bei Papst Johannes Paul II. ging alles ziemlich schnell. Es war auch das kürzeste Seligsprechungsverfahren der Neuzeit. Diese kirchliche Auszeichung bedeutet, dass ein Mensch vorbildlich aus dem Glauben heraus gelebt hat und Jesus Christus in besonderer Weise nachgefolgt ist. Notwendig für die Seligsprechung war die Anerkennung eines Wunders, das der populäre Papst mit der Heilung einer Nonne von der Parkinson-Krankheit vollbracht hat. Johannes Paul II. könnte auch noch heilig gesprochen werden, wenn ihm ein weiteres Wunder anerkannt wird. Als traditionelles Relikt dient nun eine Ampulle des Blutes von Papst Johannes Paul II.

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