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Silvio Berlusconi und Ruby: Ich habe nie für Sex bezahlt

Silvio Berlusconi bricht sein Schweigen und versucht, mit einem Rundumschlag mit allen Skandalen und Sex-Vorwürfen aufzuräumen, er habe nie für Sex bezahlt, auch nicht für die minderjährige Ruby, so Silvio Berlusconi. Ob die italienische Justiz damit zufrieden ist, wird sich zeigen.

Die Aussagen von Silvio Berlusconi sind mal wieder sehr interessant und zwischen den Zeilen lässt sich lesen, wie das italienische Staatsoberhaupt wirklich tickt. Er habe niemals eine Frau für sexuelle Leistungen bezahlt, sagte er jetzt laut dem ORF. Das käme einer Herabsetzung seiner Würde gleich. Über die Würde der Frau verliert Berlusconi offenbar kein Wort.

Seit der Trennung von seiner Frau Veronica sei er auch keineswegs solo, sondern heimlich liiert: 'Ich habe eine feste Beziehung und diese Person hätte natürlich diese Absurditäten, die gewisse Medien nun verbreiten, niemals zugelassen.' Eine Beziehung hat Berlusconi aber schon früher nicht davon abgehalten, wilde Sex-Orgien zu feiern. Sie waren ja auch der Grund für die Trennung von seiner Frau.

Der Fall Ruby ist derzeit wieder aktuell. Berlusconi soll Sex mit der minderjährigen Prostituierten gehabt haben. Dazu sagte er allerdings nichts. Lediglich, dass er noch nie eine Frau für Sex bezahlt habe. Die Staatsanwaltschaft glaubt nicht, dass so gar nichts an den Vorwürfen gegen Berlusconi dran sei. 300 Seiten stark ist der Ordner über den italienischen Regierungschef.

Die Richter wollen Berlusconi in einem Schnellverfahren verurteilen. Das ist für den italienischen Ministerpräsidenten ein weiterer Grund für einen Rundumschlag. Silvio Berlusconi, dem eine Affäre mit der minderjährigen Ruby vorgeworfen wird und der seit Jahren Gesetze und Demokratie zu seinen Gunsten streckt und biegt, zweifelt deswegen an, das Italien noch ein freies Land sei, das ist auch irgendwie lustig.

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