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Starkbier in toten Kleintieren

Eine Brauerei aus Schottland meint, es sei eine originelle Idee das hochprozentigste Bier der Welt in ausgestopfte Kleintiere abzufüllen. Es handelt sich dabei um vier Eichhörnchen, sieben Wiesel und einen Hasen. Die Brauerei BrewDog ist bekannt dafür, hochprozentige Biere zu brauen.

Die Tiere seien aber nicht extra für diesen Zweck getötet worden. Es seien auf der Straße überfahrene Kadaver. Ein Tierpräparator bereitet sie so vor, dass genau eine Flasche Bier des mit 55 Prozent Alkoholgehalt stärksten Bieres der Welt hineinpasst. Den toten Tieren wird noch ein schottischer Kilt und ein Hut angenäht. BrewDog-Chef James Watt nennt die Bier in Tier-Idee 'eine perfekte Konzeptehe von Tierpräparation, Kunst und Handwerksbrauerei'.

Der schottische Tierschutzverband Advocates sieht das völlig anders. Er nennt es einen 'dummen Werbe-Gag und krankhafte Idee'. Es zeige lediglich den fehlenden Respekt vor toten Tieren, meldet die Augsburger Allgemeine. Auch Gesundheitsbehörden haben über die Idee nichts positives zu berichten. Die Produktion des Starkbieres in ausgestopften Tieren sei unverantwortlich.

Vor einigen Monaten machte die Brauerei BrewDog schon mal Schlagzeilen, als sie mit dem Bier 'Sink the Bismarck' an das von der englischen Marine 1941 im Atlantik versenkte deutsche Kriegsschiff 'Bismarck' erinnerte. Das Bier war seinerzeit mit 41 Prozent Akohol das stärkste Bier der Welt. Nun hat Brew Dog es also geschafft, ein noch stärkeres Bier zu brauen, was sie in ausgestopfte Kleintiere abfüllen.

Das Werbevideo zum Starkbier im Tier

Bild: Vimeo

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