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Sturmtief Norina: Drei Tote und Millionenschäden

Das Sturmtief 'Norina' wütete am Wochenanfang urplötzlich über das sommerliche Deutschland. Vor allem in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen richteten die Sommergewitter und Stürme schwere Schäden an. Drei Menschen kamen ums Leben, zahlreiche wurden verletzt.

Am Tierpark der Stadt Nordhorn in Niedersachsen forderte 'Norina' ein Todesopfer. Eine Frau suchte Schutz unter einem Haus, eine Pappel knickte allerdings um und stürzte auf sie. In Köln starb eine 54-jährige Rollerfahrerin. Unter einer Unterführung suchte sie Schutz vor dem Sturm. Dort wurde sie von einem Lkw erfasst. Und in Weener wurde eine weitere Frau von einem umstürzenden Baum erschlagen, meldet die Presseagentur dpa.

Neben den drei getöteten Frauen, verletzten sich noch zahlreiche Menschen in dem Sommersturm. In Helgoland wurden elf Menschen von herumfliegenden Strandkörben verletzt. 'Norina' verwüstete zusätzlich den anliegenden Campingplatz und sorgte dafür, dass am Flugplatz eine Propellermaschine umkippte.

Die Schäden gingen in Millionenhöhe. Alleine im nordfriesischen Leer vermeldet die örtliche Feuerwehr einen Schaden von einer Millionen Euro. Der Sturm riss dort einen 157 langen und 17 Meter breiten Schiffsneubau los, der gegen die Werftanlage knallte und einen Kran losriss. Ob ein weiteres Sturmtief noch mehr Schäden anrichtet, steht nicht fest. Sicher ist nur, dass die heißen Temperaturen bleiben, das bestätigten Meterologen laut dpa. Aber bis jetzt hat Sturmtief 'Norina' schon genug Schaden angerichtet, außerdem forderte das Unwetter drei Todesopfer.

Sturmtief Norina wütet über Deutschland

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