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Sturmwarnung in Berlin: Orkan "Xaver" bringt Sturm und Schnee

Unwetterwarnung vom deutschen Wetterdienst: Ab Donnerstag Nachmittag müssen die Berliner mit heftigen Böen rechnen und in der Nacht zu Freitag soll es sogar noch heftiger kommen! Der ungewöhnlich lange und schwere Sturm "Xaver" wird das die kommenden zwei Tage wüten aber die Feuerwehr versichert: "Wir sind gut vorbereitet."

Im Laufe des Donnerstagnachmittag sollen die ersten Sturmböen des Sturms Berlin erreichen, so Christian Schubert vom Wetterdienst Meteogroup. Am Abend soll es dann mit Böen bis zur Stärke 11 so richtig heftig werden - das ist quasi ein Orkan! Im Norden Deutschlands, an Nord- und Ostsee, wird das Unwetter mit der Stärke 13 volle Orkanstärke erreichen. Begleitet werden die heftigen Winde von Schnee- und Graupelschauern.

Wichtige Hinweise für alle Anwohner in den betroffenen Gebieten:

Machen Sie den Herd und das Licht aus! Schließen sie ihre Fenster richtig und fahren Sie Markisen ein! Räumen Sie ihre Terrassen und Balkone, alle Gartenmöbel sollten im Haus verstaut werden! Parken Sie ihr Auto nach Möglichkeit nicht unter Bäumen - sie könnten morsch sein und auf das Autodach fallen!

Die Böen sollen nach einer kurzen Beruhigungspause in der Nacht am Freitag wieder richtig weiter aufwallen und erst am Samstag nachlassen. Samstagfrüh werden dann bei leichtem Frost einzelne Schneeschauer die Stadt überziehen. Die Straßen werden also glatt sein! Erst tagsüber wird dann alles wegtauen und in der kommenden Woche wird es dann endlich ruhiger und frostfrei. Der erwartete Wintereinbruch hat sich also ersteinmal verschoben.

Die Feuerwehr in Berlin gibt sich gelassen und nach Auskunft von Sprecherin Bianka Olm der Leitstelle stimmt sie vor dem großen Sturm lediglich die personelle Besetzung ab. Eine spezielle Vorbereitung sei nicht nötig, denn: "Wir sind immer auf Großeinsätze vorbereitet." Die Technik, Fahrzeuge und Motorsägen werden mindestens einmal wöchentlich geprüft und die 3600 Berliner Berufsfeuerwehrleute könnten im Notfall auf die Unterstützung von rund 1400 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr zählen.

Dennoch wirbt die Feuerwehr für ihr Katastrophenwarnsystem: Es informiert per SMS, App oder E-Mail. Wer sich registrieren will, schickt einfach eine SMS mit dem Stichwort "KATWARN", der heimischen Postleitzahl und seine E-Mail-Adresse (jeweils mit Leerzeichen getrennt) an 0163 / 755 88 42. Diese App warnt nicht nur für die registrierte Postleitzahl, sondern ebenso für die jeweils aktuelle Position des Handys, wenn der Handynutzer seine Ortungsfunktion aktiviert hat.

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