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Sydney in Red - Ein Sandsturm und die Folgen

Eine riesige Sandwolke aus dem Outback legte sich in der Nacht auf Mittwoch über Sydney und tauchte die australische Millionenmetropole in ein Rot. Die Sicht ist in der Stadt so massiv eingeschränkt, dass der Hafen geschlossen werden musste und Flugzeuge auf dem Kingsford Smith International Airport blieben einfach auf dem Rollfeld stehen.

Die Bilder, die von Sydney derzeit zu sehen sind, sehen aus wie Kunstwerke: Die Oper in Sydney und die Harbour Bridge in orange-rot. Doch es ist Realität. Der Sand aus dem Outback wehte über die Stadt und tauchte Sydney in eine furchterregende rote Wolke. Menschen mit Asthma und Atemwegserkrankungen betätigten die Notrufe. Schwangere Frauen und Patienten mit Herz-Kreislaufproblemen dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Schuldirektoren riefen dazu auf, dass Kinder zu Hause bleiben sollten.

- Hier Impressionen von Sydney im roten Gewand!

Der Sand stammt aus dem völlig ausgetrockneten Outback im Westen Australiens. Er ist mit rostendem Aluminiumerz versehen, deswegen nimmt er die rote Farbe an, berichtet die Sueddeutsche. Allerdings sei das Ausmaß des Sturmes ungewöhnlich. Die Sicht beträgt nur wenige Meter. "Ich bin 72 Jahre alt, aber so etwas habe ich noch nie erlebt", sagte ein Australier dem Nachrichtensender ITN.

Meteorologen beobachteten in den letzten Tagen schon mehrere merkwürdige Wetterphänomene in Australien. Dort beginnt gerade der Frühling. In manchen Teilen des Landes, so sueddeutsche.de, habe es Hagelschauer gegeben, in anderen sei eine Hitzewelle gestartet. Vielleicht führte all das zu dem so noch nie da gewesenen Sandsturm, der Sydney nun in ein leuchtendes Rot taucht.

Bilder: Australienblog

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