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Tag der Deutschen Einheit 2014: 13 Unterschiede zwischen Ost und Westdeutschland

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Auch noch 25 Jahre nach dem Fall der Mauer und 24 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es ein Gefälle zwischen Ost und West - wir nennen Ihnen 13 Unterschiede:

Stimmung

Rund 75 Prozent der Ostdeutschen bewerten laut einer Umfrage von Infratest Dimap die deutsche Wiedervereinigung als positiv. Bei den Westdeutschen sieht knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) mehr Vor- als Nachteile in der Wiedervereinigung.

Wirtschaft


"Blühende Landschaften" wurden dem Osten damals versprochen - die Wirtschaftskraft liegt jedoch noch immer rund ein Drittel unter dem Niveau der Bundesländer in Westdeutschland. Und die Prognose ist nicht gut: Die Lücke schließt sich seit geraumer Zeit immer weniger.

Vermögen

Erwachsene im Westen Deutschlands besitzen im Schnitt über 94 000 Euro an Vermögen - im Osten sind es weniger als die Hälfte, nur 41 000 Euro. Der Durchschnittswert von privaten Immobilien liegt in West bei 151 000 Euro, im Osten nur bei 88 000 Euro.

Verdienst

Ostdeutsche verdienen weniger: Der mittlere Bruttomonatslohn lag im Westen zuletzt bei 3094 Euro, im Osten lediglich bei 2317 Euro.

Arbeitslose


In Ostdeutschland liegt die Arbeitslosenquote derzeit auf dem tiefsten Stand seit dem Jahr 1991 - trotzdem ist sie mit 9,1 Prozent immer noch größer, als die im Westen (5,8 Prozent). Aber: die Kluft wird immer kleiner.

Rente

Die Renten sind im Osten meist höher - bedingt durch den in der DDR meist früheren Berufseinstiegs und in Vollzeit arbeitenden Frauen. Zuletzt bekamen Männer durchschnittlich 1096 Euro und Frauen 755 Euro. Im Westen bekommen Männer dagegen im Schnitt 1003 Euro, Frauen nur 512 Euro.

Kinderwunsch


Laut einer Forsa-Umfrage ist der Kinderwunsch im Westen deutlicher ausgeprägt - 63 Prozent der jungen Erwachsenen wünschen sich auf jeden Fall Kinder, im Osten sind es hingegen nur 47 Prozent.

Kinderbetreuung

In der DDR waren Krippe und Kindergarten Alltag - diese Selbstverständlichkeit wirkt bis heute nach. Im Jahr 2013 war die Betreuungsquote von Kleinkindern im Osten mit 49,8 Prozent immer noch mehr als doppelt so hoch, wie in Westdeutschland, hier lag sie bei 24,2 Prozent.

Studenten


In Ostdeutschland zahlen Studenten niedrigere Mieten - und können sich daher mehr leisten. Laut Umfrage zahlt jeder zweite Student im Osten weniger als 300 Euro Miete, in Westdeutschland ist es nur jeder dritte. Für Hobbys oder Ausgehen geben die Studenten im Osten Deutschlands durchschnittlich 178 Euro im Monat aus. Im Westen sind es 16 Euro weniger.

Kirche

Die historisch gewachsene Kluft zwischen Ost und West bleibt weiterhin groß: Im Jahr 2011 waren im Westen rund 70 Prozent der menschen Mitglied in der katholischen oder der evangelischen Kirche, im Osten nur 25 Prozent.

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Musik

Musik mit deutschsprachigen Texten ist deutschlandweit beliebt - im Osten jedoch mehr. Eine Umfrage ergab, dass deutsche Musik von Helene Fische und Co. im Osten von 84 Prozent geschätzt, im Westen von immerhin 74 Prozent gehört werde.

Verkehrstote

Ostdeutsche Straßen sind gefährlicher - am gefährlichsten sind die sind die Straßen in Brandenburg. 2013 starben dort 69 Menschen auf eine Million Einwohner bei Verkehrsunfällen. Im Bundesdurchschnitt waren es 41.

Sterbehilfe

Laut einer Forsa-Umfrage wünschen sich etwa 82 Prozent der Ostdeutschen Sterbehilfe bei einer schweren Erkrankung, bei den Westdeutschen sind es nur 67 Prozent.

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