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Tätowierer sticht Mädchen 53 Sterne zuviel ins Gesicht

Wie mehrere Online-Zeitungen berichten, verklagt die achtzehnjährige Kimberley Vlaminck aus Belgien ihren Tätowierer, weil dieser ihr anstelle von 3 Sternen 56 Stück in ihr Gesicht tätowiert hat. Dabei wollte sie eigentlich nur 3 Punkte ins Gesicht bekommen. Die wollte ihr soger ihr Vater bezahlen, weil die gesamte Familie Tattoos habe.

So gingen Vater und Tochter zur Tatoo Box in ihrer Heimatstadt Kortrijk, dem Laden des Tätowierers Rouslain Toumaniantz. Er überzeugte das Mädchen davon, anstelle der Punkte Sterne zu nehmen. Sie hätte nach eigenen Angaben dem Tätowierer zu verstehen geben, dass sie nur drei haben wolle.

Toumaniantz habe die gesamte Zeit nur französisch gesprochen, während Vlaminck nur Niederländisch und gebrochen Englisch spreche. Der Vater, der auch die jüngste Tochter mitgenommen hatte, ging mit dieser Eis essen, während Kimberley Vlaminck eingeschlafen und erst durch die Schmerzen beim Stechen an der Nase aufgewacht sei.

In dem Moment sei auch ihr Vater eingetreten, der sich von dem Werk alles andere als begeistert zeigte. Der Tätowierer, der aus Paris stammt sieht jedoch keine Schuld bei sich: "Dieses Mädchen wollte die Sterne. Und ich hab sie ihr gegeben. Punkt, aus. Schlafen, während das Gesicht tätowiert wird – das ist unmöglich. Es ist schlicht zu schmerzhaft."

Der Tätowierer geht davon aus, dass die Achtzehnjährige nur so reagiere, weil sie vor der Autorität ihres Vaters einknicke und nun die Schuld an dem Tattoo bei Toumaniantz suche. Sie selbst sei einige Male aufgestanden um in den Spiegel zu sehen und sei sich durchaus bewusst gewesen, was der Tätowierer stach.

Ob nun Kimberley Vlaminck vor ihrem Vater kuscht und die 56 Sterne im Gesicht haben wollte oder Rouslain Toumaniantz das Mädchen falsch verstanden und ihr die 56 Sterne ohne ihr Einverständnis in ihr Gesicht tätowiert hat, wird dann wohl vor Gericht geklärt werden müssen.

Bild: YouTube

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