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Taucher will Leiche von Osama Bin Laden finden

Ein kalifornischer Taucher will die Leiche von Osama Bin Laden finden. Bereits im nächsten Monat sticht er mit einem Suchschiff von Indien aus in See. Bei der 400.000 Dollar teuren Mission wird er von einem Kamerateam begleitet.

Mit der Aktion will der 59jährige Profi-Taucher und Schatzsucher Bill Warren herausfinden, ob US-Präsident Obama die Wahrheit sage und Osama wirklich tot ist und im Meer bestattet wurde, wie es nach der Tötung des Al-Kaida-Chefs behauptet worden war. Um den Leichnam aufzuspüren, kommt ein Sonargerät zum Einsatz, das noch in 3000 Meter Tiefe kleinste Objekte ausmachen kann. Sollten Warren und seine Crew fündig werden, soll eine DNA-Probe genommen und Fotos gemacht werden. Was dann mit dem Leichnam passiere, sei bisher noch nicht geplant.

Um die Suchmission zu finanzieren, hat der Taucher drei finanzkräftige Sponsoren gefunden. Zudem soll das bei der Suche entstehende Videomaterial an Fernsehsender verkauft werden. Auch ein Dokumentarfilm der Suchmission ist geplant.

Nach dem Tod von Osama Bin Laden hatten sich Gerüchte, dass der Al-Kaida-Chef noch immer am Leben sei, hartnäckig gehalten. US-Präsident Obama hatte sich gegen eine Veröffentlichung von Fotos des Leichnams ausgesprochen und nur wenige Kongressabgeordnete bekamen das Bildmaterial der Tötungsaktion zu sehen. Es darf bezweifelt werden, dass die jetzige Suchaktion nach Bin Ladens Leichnam erfolgreich sein wird, da das Meergebiet riesig ist. Ein Misserfolg der Taucher dürfte jedoch aufs Neue Spekulationen und Verschwörungstheorien zum Verbleib Osama Bin Ladens anheizen.

Quelle: ntv.de

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