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Teenager haben ihren eigenen Slang – die Jugendsprache

Die Jugendsprache ist kein neues Phänomen. Ganz im Gegenteil, schon immer versuchten sich junge Generationen gerade während ihrer Pubertät von der Erwachsenenwelt abzugrenzen. Sich aufzuregen hilft da herzlich wenig.

Das sog. Idiom der jungen Leute verändert sich im Laufe der Generation ständig, aber stets sind es die jeweils “Alten“, die sich darüber aufregen. Prof. Wiese von der Universität Potsdam aber weist darauf hin, dass Jugendsprache anders sein muss, sie muss sich abgrenzen und schocken.

Jüngst veröffentlichte die Soziolinguistin Prof. Neuland von der Universität Wuppertal eine Studie, die nachweisen konnte, dass Jugendslang schon mehr als 100 Jahre alt ist. Auf die Frage, wie neue Formen von Ausdrücken in die Umgangssprache der Jugendlichen gelangen, sagt Neuland: “Teenager bauen sie situationsabhängig in ihre Unterhaltung ein. “ Freund und Kollegen trügen dann in der Folge die neuen Begriffe und Redewendungen weiter.

Oft kommt es dann auch vor, dass sich im Laufe der Zeit besonders stark gebrauchte Begriffe sogar in die akzeptierte Sprache der Erwachsenen einschleichen. Neuland erklärt, dass sich so Worte wie “cool“ oder “Typ“ in unseren alltäglichen Sprachgebrauch integriert haben.

Insgesamt ist es für Jugendliche wichtig, ihren eigenen Slang zu besitzen. Wichtig sei es, dass Eltern und Erwachsene auf keinen Fall versuchen sollten, diesen Slang zu imitieren. Er sollte einfach zur Kenntnis genommen werden und fertig. Denn wichtig ist es für junge Menschen, sich über ihre Jugendsprache und ihre Subkultur von den Eltern abzulösen.

Quelle: Express.de
Bild: Vint Falken (Flickr)

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