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Time Magazine: Papst Franziskus ist "Mensch des Jahres 2013"

Nach nur knapp zehn Monaten im Amt hat Papst Franziskus I schon einiges bewegt - und zwar so viel, dass das bekannte Time Magazine den Heiligen Vater jetzt zum "Menschen des Jahres 2013" kürte. Aus dem Vatikan ist Freude über diese Auszeichnung zu vernehmen. Und der Papst selbst sieht seine bisherige Arbeit bestätigt.

In dem Artikel würdigte das Magazin, dass das Oberhaupt der katholischen Kirche sich seit Beginn seiner Amts "ins Zentrum der wichtigsten Debatten unserer Zeit" gesetzt habe. Der Papst kümmere sich um Themen wie Wohlstand und Armut, Fairness und Gerechtigkeit, Transparenz, Modernität, Globalisierung, die Rolle von Frauen, die Natur der Ehe und die Versuchungen der Macht.

Vatikansprecher Frederico Lombardi sagte, dass das Time Magazine jemanden gewürdigt habe, der weltweit für religiöse Werte stehe und effektiv Frieden und mehr Gerechtigkeit einfordere. Verwundern tue dies aber, so heißt es aus Rom. Papst Franziskus I genieße eine große Aufmerksamkeit und breite Resonanz, bei allem, was er tut.

Doch ein wenig überraschend ist die Begeisterung im Vatikan schon. Denn noch vor fünf Jahren hieß es dort, dass es besser sei, wenn der Papst nicht in solchen Listen über Macht und Einfluss auftauchen würde. Die religiöse und moralische Autorität des Heiligen Vaters solle nicht nach weltlichen Kriterien gemessen werden, sagte Lombardi damals. Doch das scheint Schnee von gestern.

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