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"Todesengel" Amanda Knox kämpft für ihre Unschuld

Der Mordfall an der britischen Austauschstudentin Meredith Kercher im Jahre 2007 im italienischen Perugia ist bis heute ungeklärt und wird es wohl auch bleiben. Ihre Mitbewohnerin Amanda Knox war eine der Angeklagten, die einen bestialischen Ritenmord an der Britin durchgeführt haben soll. Dafür wurde sie in Italien zu 26 Jahren Haft verurteilt. Nach drei Jahren wurde Knox dann wegen Mangel an Beweisen freigesprochen.

Wegen ihres hübschen, unschuldigen Aussehens wurde Amanda Knox als "Todesengel mit den Eisaugen" bekannt. Nun veröffentlichte die Amerikanerin ein Buch, in dem sie über ihr Schicksal schreibt. Ihr sei übel mitgespielt worden. Ihre Schuld hätte schon fest gestanden, bevor sie den Gerichtssaal überhaupt betreten hätte.

In den USA hat Knox bereits schwere Vorwürfe gegen die italienische Justiz erhoben. Nun geht sie mit ihrem Buch auf "Tournee" und schildert ihre Sicht der Dinge. Sie sagt ganz klar: "Ich war es nicht." Manchmal würden ihr Tränen über das Gesicht rollen, ist in der BILD-Zeitung zu lesen. Das könne man nicht spielen.

Sie sei vorverurteilt worden. Sie sei mit Sex und Drogen in Verbindung gebracht und so zur Femme fatale geworden. Viele Dinge bereue sie zwar, aber das könne sie nicht mehr ändern. Über sich selbst Amanda Knox heute: "Ich war ein junges, unerfahrenes, naives Mädchen und bin aufgrund der Umstände erwachsen geworden, wie ich es nie gedacht hätte." Der Mordfall um Meredith Kercher bleibt weiterhin rätselhaft.

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