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Tragisches Wanderunglück auf der Zugspitze

Tödlicher Unfall auf der Zugspitze: Eine junge Frau stürzte am Sonntagabend von Deutschlands höchstem Berg. Die aus München stammende Chinesin kletterte zusammen mit einem Begleiter auf die Zugspitze. Kurz bevor sie den Gipfel des Berges erreicht hatten, stürzte die Frau ab.

Wie die Polizei berichtet, waren die 24-Jährige und ihr 23-jähriger Begleiter gemeinsam auf die sogenannte Irmsche Scharte geklettert. Aus bisher nicht geklärten Gründen stürzte die Wanderin am Abend gegen 20.30 Uhr, kurz bevor sie den Gipfel erreichte, rund 500 Meter in die Tiefe.

Unklar ist ebenso, weshalb sich das Paar zu der späten Stunde noch in dem unwegsamen Gelände auf dem Berg befand. Möglich ist, dass die zwei noch den Gipfel erreichen wollten, um im sogenannten Münchner Haus des Deutschen Alpenvereins (DAV) zu übernachten. Die Polizei versucht nun, den genauen Unfallhergang zu klären - so könnten sowohl die Dunkelheit als auch Schneefall bei dem Wanderunglück eine tragende Rolle gespielt haben.

Die Zugspitze gehört zum Wettersteingebirge und ist mit seinen 2962 Metern der höchste Berg in Deutschland. Erst zu Beginn des Monats war ein Belgier verunglückt - am sogenannten "Jubiläumsgrat" verlor der 61-jährige Bergsteiger das Gleichgewicht und stürzte dann 200 Meter tief in den Tod. Nun ist die Zugspitze auch der 24-jährigen Chinesin zum Verhängnis geworden.

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