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Tritt der Papst wegen eines geheimen Schwulen-Netzwerks zurück?

Die Nachricht schlug vor wenigen Tagen sprichwörtlich ein, wie eine Bombe. Der Papst legt sein Amt zum Ende des Monats nieder und zieht sich in die klösterlich Ruhe zurück. Angeblich mache seine Gesundheit nicht mehr mit und auch sein Alter mache es für ihn zunehmend schwerer, das Amt auszuführen. Doch angeblich hat Benedikt XVI ganz andere Gründe für sein Ausscheiden als Heiliger Vater.

Wie jetzt bekannt wurde, soll der Papst einige Dinge im Vatikan aufgedeckt haben, die ihm gar nicht gefallen. So soll es etwa einen geheimen Schwulenbund innerhalb der heiligen Gemäuer geben. In dieses Homosexuellen-Netzwerk sollen Kardinäle verwickelt sein, die dadurch erpressbar geworden sind.

Am 17. Dezember sollen drei Kardinäle dem Papst einen 300-seitigen Geheimbericht vorgelegt haben. Das Wort "Homosexualität" sei nach Informationen der italienischen Zeitung "La Repubblica" aber schon durch den spanischen Kardinal Juan Herranz am 9. Oktober gefallen sein.

Die Affäre, die inzwischen "Vatileaks-Affäre" genannt wird, weitete sich noch aus, als Teile dieser Geheimdokumente aus dem Vatikan geschmuggelt wurden. Der Kammerdiener des Papstes Paolo Gabriele sei es gewesen, er wurde zu 18 Monaten Haft verurteilt. Später hatte ihn Papst Benedikt begnadigt. Es bleibt spannend im Vatikan. Mal schauen, was in den nächsten Wochen noch so alles ans Tageslicht kommt.

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