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Tsunami verwüstet Japan

Nach dem schweren Erdbeben in Japan hat ein Tsunami im Norden des Landes die Küste verwüstet. Auch andere Pazifik-Anreinerstaaten wie Russland, Indonesien und die Philippinen rechnen mit Überschwemmungen.

Mit einer Stärke von 8,9 auf der Richterskala ist das Beben, das am Freitag gegen 14.45 Uhr Ortszeit Japan erschütterte, das schwerste in der Geschichte des Landes. Die Stadt Sendai wurde von einem Tsunami mit einer mehr als 10 Meter hohen Flutwelle überrollt. Autos und Häuser wurden von den Wassermassen weggespült. Bisher geht man von mindestens 19 Toten und 20 Verletzten aus. Industrieanlagen und Infrastruktur wurden größtenteils zerstört.

Auch in der 380 Kilometer vom Epizentrum entfernten Hauptstadt Tokio schwankten die Häuser und es gab Verletzte. Vier Millionen Menschen sind derzeit ohne Strom. An verschiedenen Stellen brachen Brände aus. Immer wieder versetzen Nachbeben die Menschen in Schrecken.

Das öffentliche Leben in Japan steht in banger Erwartung weiterer Erdstöße und Flutwellen praktisch still. Flug- und Zugverkehr sind in großen Teilen des Landes eingestellt worden. Sämtliche japanischen Häfen sind geschlossen. Mehrere Atomkraftwerke schalteten sich aus Sicherheitsgründen selbständig ab. Im Atomkraftwerk 'Onagawa' soll ein Feuer ausgebrochen sein.

Auch die Börsen reagieren auf die Katastrophensituation, der japanische Yen verlor an Wert. Außenminister Guido Westerwelle sicherte Japan Hilfe zu, wenn diese erforderlich sei und drückte seine Anteilnahme aus. Japan wird aufgrund seiner geografischen Lage immer wieder von Erdbeben und Tsunamis bedroht.

Quelle: spiegel.de, zeit.de
Bild: youtube.de

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