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Tsunami wütete über Samoa

Ein schweres Erdbeben, dem anschließend ein Tsunami folgte, löschte mehrere Städte auf dem Inselstaat Samoa aus und forderte mehr als 100 Tote. Die Katastrophe ereignete sich am Dienstagabend MEZ. Fünf Tsunami-Wellen sollen auf den Inselstaat zugerollt sein. Viele Menschen werden noch vermisst.

Das für die Flutwellen verantwortliche Beben in der Südsee ereignete sich am Dienstag um 19.48 MEZ und erreichte eine Stärke von 8,3 auf der Richterskala. Für die Bewohner der Inselgruppe war es morgens kurz vor 7. In 35 Kilometer Tiefe und 200 Kilometer vor der Küste Samoas bebte die Erde und setzte den Tsunami in Gang. Das teilte die amerikanische Erdbebenwarte USGS laut Welt online jetzt mit. Einwohner berichteten außerdem von mehreren Nachbeben. Auch Japan sprach eine Tsunami-Warnung aus.

Die Flutwellen verwüsteten dann mehrere Städte auf dem Inselstaat Samoa. Dort leben 230.000 Menschen. Autos und Häuser seien ins Meer gespült worden, berichtet welt.de. Menschen flohen in höher gelegene Gebiete und konnten sich teilweise retten. Bis jetzt liegt die Zahl der Toten bei etwa 100. Die Behörden rechnen aber noch mit einer steigenden Anzahl. Zur Zeit sind noch einige Städte komplett von der Außenwelt abgeschnitten.

Laut Zeugenaussagen soll es sich um das stärkste Beben gehandelt haben, dass die Inselgruppe je heimgesucht hat. "Man sah, wie Bäume und Häuser umstürzten", berichtete eine Bewohnerin in einem lokalen Radiosender. Ein Tourist sagte, dass die Ortschaft Sau Sau komplett zerstört worden wäre. Kein Haus würde mehr stehen. Für Amerikanisch-Samoa hat die USA nun den Notstand ausgerufen, nachdem ein Tsunami große Teile der Inselgruppe Samoa zerstört hat.

Bild: Wikipedia

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