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Überschwemmungen in China töteten bereits 74 Menschen

Überschwemmungen haben in China insgesamt mindestens 74 Menschen das Leben gekostet. Das Land, dass bereits im letzten Monat durch das heftige Erdbeben erschüttert wurde und seither mit den Folgen zu kämpfen hat, wurde von heftigen Unwettern heimgesucht. Diese führten zu Überschwemmungen und Hochwasser im Süden Chinas. Auch die Provinz Sichuan, das Zentrum des Erdbebens, ist betroffen.

Mittlerweile sind 1,4 Millionen Menschen aus Angst vor Erdrutschen evakuiert worden und auf der Flucht. 45.000 Häuser seien eingestürzt, noch mal 140.000 beschädigt. 900.000 Hektar Ernteland sind vernichtet worden, insgesamt sind über 18 Millionen Chinesen aus neun Provinzen im Süden betroffen. Das ist die traurige Bilanz der verheerenden Unwetter, ganz abzusehen vom wirtschaftlichen Schaden, der bislang auf umgerechnet rund eine Milliarde Euro geschätzt wird.

Zu den Todesopfern ist bisher nur bekannt, dass 55 Menschen direkt bei den Überschwemmungen ums Leben kamen, während 19 Arbeiter getötet wurden, als ein Bergrutsch ihre gesamte Fabrik unter sich begrub. Auch in den nächster Zeit werden die Überschwemmungen nicht abnehmen, weil für die kommenden zehn Tage immer noch heftige Niederschläge vorhergesagt wurden. Auch im Norden Chinas wird vor Überschwemmungen gewarnt, weil der Gelbe Fluss über die Ufer zu treten droht. Lebensmittelknappheit und steigende Preise sind nun weitere Folgen der Überschwemmungen in China.

Quelle: n-tv.de,Welt Online
Bild: YouTube

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