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Unfallgefahr: Wintereinbruch in Deutschland

Es wird gefährlicher auf Deutschlands Straßen, denn Schneefall und eisige Temperaturen sorgen für spiegelglatte Straßen. Am Wochenende fällt das Thermometer weiter, die Meteorologen sagen dank Tief "Heike" den Wintereinbruch voraus. Autofahrer sollten also noch mehr Vorsicht am Steuer walten lassen, als sie es eh schon tun.

Auf der A7 bei Hopferau passierte bereits ein Unfall, der ein Todesopfer forderte. Ein 38-Jähriger hatte sein Fahrzeug wegen Schneematsches nicht mehr unter Kontrolle. Der Pkw überschlug sich, der Fahrer war in seinem Wagen eingeklemmt und starb noch am Unfallort. Dazu passierte schon einige kleinere Unfälle. In der Region Bayerisch-Schwaben, die derzeit am schlimmsten vom Wetterumschwung betroffen ist, meldete die Polizei 25 kleinere Crashs. Dabei handelte es sich um Dreher oder von der Fahrbahn abgerutschte Fahrzeuge. Auch in Baden-Württemberg kam es zu Störungen des Straßenverkehrs. Vor allem Lastwagen hatten Probleme und versperrten oft die Fahrbahn, weil sie sich auf der spiegelglatten Bahn drehten.

In den nächsten Tagen soll es vor allem Sachsen und Thüringen treffen. Die Behörden gaben Unwetterwarnungen heraus. Schon jetzt haben diese Regionen mit Schnee zu kämpfen. 27 Zentimeter Schnee hatte es schon auf dem Feldberg im Schwarzwald, im Erzgebirge waren es 15 Zentimeter.

Der Deutsche Wetterdienst kündigte Neuschnee für die nächsten Tage an, die Regionen über 400 Höhenmeter sind vor allem betroffen. Bis zu 20 Zentimeter soll sich der Neuschnee auftürmen. Dazu kommt böiger Wind, der den Schnee verweht. In den flacheren Regionen soll nasser Schnee oder Dauerregen für viele Probleme sorgen.

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