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Unglück in Italien – Tankzug explodiert, 15 Menschen sterben

Im italienischen Ort Viareggio hat sich ein schweres Unglück mit einem Tankzug ereignet: Im Bahnhof der Küstenstadt in der Toskana explodierte ein mit Flüssiggas gefüllter Tankwaggon und riss 15 Menschen in den Tod. Wie Focus.de berichtet, sprach der Bürgermeister Luca Lunardini unmittelbar von einer "apokalyptischen Katastrophe".

Es war kurz vor Mitternacht in Italien. Ein aus 14 Wagen bestehender Zug fuhr in den Bahnhof der Stadt Viareggio ein. Und entgleiste. Ein Waggon war randvoll gefüllt mit Flüssiggas. Die hochenzündliche Substanz verteilte sich über den Bahnhof, fing Feuer und explodierte. Zwei Häuser stürzten ein, parkende Autos brannten aus.

Neben den Verstorbenen sind darüber hinaus mindestens 50 Schwerverletzte zu beklagen, meistens handelt es sich dabei um schwerste Brandwunden. Minstestens fünf Menschen werden vermisst. Bis jetzt ist noch völlig unklar, wie es zu diesem Unfall kommen konnte.

Erste Spekulation über die Unglücksursache drehen sich um mögliche Materialermüdung am Fahrgestell der insgesamt vierzehn Waggons. Dreizehn dieser Waggons, so stellte sich nun ebenfalls heraus, gehörten dabei der Deutschen Bahn, einer der polnischen Bahngesellschaft PKP. Klarheit über die Umstände, die zur Explosion des Tankzuges geführt haben, wird wohl es wohl erst in den kommenden Tagen geben.

In Viareggio herrscht nun Ausnahmezustand. Vom Einsturz bedrohte Gebäude wurden evakuiert. Weitere Tankwaggons drohen zu explodieren. So befürchtet die Feuerwehr weitere Todesopfer aufgrund des Bahnunglücks in der toskanischen Stadt Viareggio.

Bild: Screenshot heute.de

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