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Urlaubsalbtraum in Mexiko: Bewaffnete Männer vergewaltigen Touristinnen

Es sollte eigentlich ein schöner Urlaub in Acapulco werden. Aber für sechs spanische Touristinnen wurde der Urlaubstraum in Mexiko zum absoluten Albtraum. Bewaffnete und vermummte Männer drangen in eine Hotelanlage ein, fesselten die anwesenden Männer und vergewaltigten dann die Spanierinnen.

Die unfassbare und an Brutalität kaum zu überbietende Straftat geschah in der Nacht von Sonntag auf Montag. Es handelte sich dabei um ein bewaffnetes Kommando von fünf Männern. Ihre Gesichter waren vermummt, alle hatten Schusswaffen in den Händen. Sie fesselten sieben Männer mit Kabeln. Auch eine mexikanische Touristin verschonten sie, auch sie wurde "nur" gefesselt.

Wie Spiegel Online berichtet, sei der Hintergrund der Tat noch vollkommen unklar. Die Urlauber seien dazu noch ausgeraubt worden. Das jedenfalls berichtet der TV-Sender Milenio Television. Vermutungen gehen aber auch in Richtung Drogenkrieg. Die Situation in der Drogenszene Mexikos könnte eskaliert sein. Darüber hinaus sei ebenso nicht klar, ob es sich um fünf oder sechs spanische Touristinnen gewesen seien, denen die Gewalttat angetan wurde.

Genauso unfassbar wie die Tat, ist die Reaktion des Bürgermeisters von Acapulco, Luis Walton Aburto, der wohl auf den Vergewaltigunsfall in Indien anspielte, bei dem das Opfer nach der Greueltat starb. "Was passiert ist, ist sehr bedauerlich, aber so etwas geschieht überall auf der Welt", sagte er und spielt den Vorfall damit herunter. Die sechs Spanierinnen wird dieser "bedauerliche Vorfall" wohl ihr Leben lang verfolgen.

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