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USA: Katastrophe in Flugzeug verhindert

In den USA verhinderten Passagiere geistesgegenwärtig eine Flugzeugkatastrophe. Kurz vor der Landung hat ein Nigerianer offenbar versucht, die Maschine in die Luft zu sprengen, konnte aber von den Flugzeuginsassen daran gehindert werden. Der vermeintliche Attentäter gab an, Verbindungen zu Al-Kaida zu haben.

Die Passagiermaschine der Gesellschaft Delta Airlines befand sich am Abend des ersten Weihnachtstages im Landeanflug auf den Flughafen in Detroit, als der 23-jährige Nigerianer versuchte, eine pulverige Substanz, die er an seinem Bein befestigte, zu entzünden versuchte. CNN berichtet, dass sich aber sofort ein Passagier geistesgegenwärtig auf den vermeintlichen Attentäter gestürzt habe.

Der Mann konnte den Nigerianer, der sich beim FBI als Faruk Abdulmutallab vorstellte, sofort überwältigen. Der Täter erlitt dabei starke Brandverletzungen. Andere Augenzeugen berichteten dem FBI sogar von leichten Explosionen. Es habe sich angehört, wie ein Feuerwerkskörper oder ein platzender Ballon.

Sicherheitsexperten seien sich nicht sicher, ob die pulverige Substanz überhaupt explosionsfähig gewesen sei oder nur brennbar sei. Auf jeden Fall meinte der Attentäter, Verbindungen zur Al-Kaida zu haben. Der amerikanische Geheimdienst fand bisher aber noch keine Hinweise auf eine bestehende Verbindung. Ob es sich um einen verwirrten Einzeltäter oder um eine geplante Tat handelte, sei ebenfalls noch nicht geklärt. Auf jeden Fall verhinderten Passagiere eine Katastrophe in einem Flugzeug, als sie einen Attentäter daran hinderten, das Flugzeug in die Luft zu sprengen.

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