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USA streichen China aus ihrer Schwarzen Liste der schlimmsten Menschenrechtsverletzer

Image-Erfolg für die chinesische Führung: Wenige Monate vor den Olympischen Spielen in Peking haben die USA China von ihrer schwarzen Liste der schlimmsten Menschenrechtsverletzer gestrichen.

In den vergangenen Jahren war China dort stets neben bekannten Unrechtsstaaten wie Nordkorea oder Birma angeführt worden. Einen Grund für die Neubewertung gab das US-Außenministerium zunächst nicht an. Die Lage in dem kommunistischen Land wird aber weiterhin als kritisch eingeschätzt. Die Zensur sowie Eingriffe in die Medien-, Presse- und Religionsfreiheit hätten zugenommen. Es gebe extralegale Tötungen, Zwangsarbeit und Folter, hieß es im seit 1977 jährlich vorgelegten Bericht.

Eine Verschlimmerung der Menschenrechtslage sieht das US-Außenministerium unter anderem in Syrien und in Birma. Ihren Platz auf der Liste behielten Weißrussland, Nordkorea, Iran, Kuba, Simbabwe, Eritrea und Birma. In anderen Ländern stellten die Autoren für 2007 eine bemerkbare Verbesserung der Menschenrechtssituation fest: in Marokko, Mauretanien, Ghana und Haiti. Besorgt zeigten sie sich über eine Verschlechterung der Lage in Pakistan, Bangladesch und Sri Lanka.

Quellen: AFP, spiegel.de
Bild: Gregory Johnson (Flickr)

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