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USA: Todeskandidat vor Erschießungskommando

In den USA wurde nun ein zum Tode verurteilter Mörder vor ein Erschießungskommando gestellt und erschossen. Die Durchführung dieser Erschießung fand auf ausdrücklichen Wunsch des Todeskandidaten statt. Der 49-jährige Ronnie Lee Gardner hatte sich 1985 dafür ausgesprochen.

Eigentlich ist die Todesstrafe durch Erschießung in den USA nicht mehr erlaubt. 1985 war dies aber noch der Fall. Damals wurde Ronnie Lee Gardner verurteilt. Er wünschte ausdrücklich, erschossen zu werden. Verurteilt wurde er, weil er 1985 während eines Ausbruchsversuchs einen Anwalt erschossen hat.

Die Hinrichtung wurde nun von einem fünfköpfigen Erschießungskommando im Staatsgefängnis von Draper, einem Vorort von Salt Lake City, durchgeführt. Zuvor wurde der Todeskandidat auf einen schwarzen Metallstuhl gebunden und ihm eine Kapuze über den Kopf gezogen.

So makaber und schwarzhumorig es klingt, aber Gardner bekam tatsächlich eine Zielscheibe vor die Brust geschnallt. Die fünf Schützen legten an und schossen dem 49-Jährigen in die Brust. Eine Waffe war mit Platzpatronen geladen. So kann jeder der Todesschützen von sich behaupten, Ronnie Lee Gardner nicht erschossen zu haben...

Bild: YouTube

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