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USA: Tornado fordert über 100 Tote

Bei dem verheerenden Tornado im US-Bundesstaat Missouri gab es in der Kleinstadt Joplin bisher 116 Tote und über 1000 Verletzte. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst. Der Tornado hat etwa ein Drittel der Stadt bis zur Unkenntlichkeit verwüstet.

Am Sonntagnachmittag fegte der Tornado mit einer Geschwindigkeit von bis zu 320 Kilometer pro Stunde durch die Stadt. In der etwa ein Kilometer breiten und zehn Kilometer langen Schneise beschädigte und zerstörte der Tornado etwa 2000 Häuser. Autos wirbelten durch die Luft und Bäume wurden wie Streichhölzer umgeknickt. Gemessen an seiner Zerstörungskraft, wurde der Tornado in die zweithöchste Stufe für Stürme eingestuft.

Auch zwei Tage nach der Katastrophe finden die Rettungskräfte noch immer Überlebende in den Trümmern ihrer einstigen Häuser. Tausende Helfer sind derzeit im Einsatz um nach weiteren Überlebenden zu suchen und um die Toten zu bergen. Aus Mangel an anderen Möglichkeiten, werden die Toten derzeit im Football-Stadion von Joplin aufgebahrt. Für die ganze Region wurde der Notstand ausgerufen.

Laut Angaben der Wetterbehörde der USA, hat zuletzt vor 60 Jahren ein Tornado eine ähnliche Anzahl an Todesopfern gefordert. Und der Tornado könnte nicht der letzte sein. Für die kommenden Tage sind weitere Stürme vorhergesagt. Es bleibt zu hoffen, dass dann zumindest die sturmgeplagte Stadt Joplin von einem weiteren Tornado verschont bleibt.

Bilder der Verwüstung:

Videoaufnahme aus einem Versteck während des Tornados

Quelle: zeit.de, focus.de
Bild: youtube.com

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