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US-Behörde warnt vor Zombie-Apokalypse

Die US-Regierung hat Verhaltensregeln für den Fall von Zombie-Angriffen herausgegeben. Hinter der skurrilen PR-Aktion steckt die Absicht, vor einer viel realistischeren Gefahr zu warnen: Am ersten Juni beginnt in den USA die Hurricane-Saison.

Auf der Internetpräsenz des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) wird detailliert dargelegt, wie man sich im Fall einer Zombie-Epidemie zu verhalten hat und wie man sich auf einen solchen Ausnahmezustand am besten vorbereitet, in dem man Vorräte anlegt und Fluchtrouten festlegt. Auch eine kurze Geschichte der Zombies findet sich auf den Seiten der Behörde.

Praktischerweise und nicht ganz zufällig lassen sich die Verhaltensregeln und Vorbeugungsmaßnahmen für den Fall einer Zombie-Apokalypse auch auf andere Katastrophen übertragen. Besonders junge und internetaffine Menschen sollen so für das sonst eher unbeliebte Thema Katastrophenschutz sensibilisiert werden. Zumal ab Juni in den USA wieder die Hurricane-Saison beginnt.

Mit der Zombie-Warnung ist der Behörde so ein PR-Coup erster Klasse gelungen, die Seite soll unter dem Besucheransturm bereits zusammengebrochen sein. Die Idee zu der Kampagne kam Behördensprecher Dave Daigle, als nach der Atomkatastrophe von Fukushima viele Menschen fragten, ob die ausgetretene Strahlung eine Zombie-Epidemie auslösen könne.

Bleibt nur zu hoffen, dass Missverständnisse jetzt möglichst ausbleiben. Zwar wird die Gefahr von Zombie-Angriffen von der Behörde mit einem kräftigen Augenzwinkern präsentiert, aber einige Menschen werden sich nun sicher dennoch aus Angst vor einer kommenden Zombie-Apokalypse schlaflos in ihren Betten wälzen.

Quelle: emergency.cdc.gov, nzherald.co.nz
Bild: moggsoceanlane/flickr.com

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