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US-Katholiken erzürnt wegen PETA-Plakat mit Joanna Krupa

Ist die Tierschutzorganisation PETA diesmal zu weit gegangen? Die katholische Kirche in den USA protestiert massiv gegen ein Plakat, auf dem Playboy-Covermodel Joanna Krupa für die neue PETA-Kampagne wirbt. Nur ein Kruzifix bedeckt die intimsten Stellen ihres Körpers.

Schon seit vielen Jahren ziehen sich Prominente für die Tierschutzorganisation PETA aus, um für die Rechte von Tieren zu kämpfen. Der Slogan hieß 'Ich bin lieber nackt, als dass ich Pelz trage'. Hollywood-Schönheiten wie Alicia Silverstone und Eva Mendes waren dabei, oder Sadie Frost und Pamela Anderson. Auch Männer wie Rapper Thomas D. und Handballer Stefan Kretzschmar ließen die Hüllen fallen. Diesmal ist Model Joanna Krupa die Hauptperson.

Und der Slogan hat sich geändert. Er heißt jetzt 'Sei ein Engel zu Tieren – Adoptieren statt Kaufen'. Topmodel Joanna Krupa ist dabei mit riesigen Engelsflügen zu sehen. Sie hält ein Kreuz in beiden Händen, das gleichzeitig die pikantesten Körperstellen verdeckt. Die katholische Kirche läuft Sturm gegen dieses Plakat. 'Das ist völlig unangemessen und eine Ausbeutung der christlichen Symbole', heißt es laut bild.de auf der Internetseite der 'Catholic League'.

Der Herausgeber der katholischen Internetplattform InsideCatholic.com Dean Hudson geht sogar noch einen Schritt weiter: 'Das ist ein weiterer Schritt der Respektlosigkeit gegenüber dem Christentum, niemand würde sich trauen, so etwas mit einer anderen Religion zu machen, weil der Aufschrei sehr heftig wäre.' Joanna Krupa reagiert auf den Aufschrei über ihr PETA-Plakat gelassen und sagte gegenüber dem US-Sender Fox, dass ihr verstorbener Landsmann Papst Johannes Paul II gesagt habe, dass Nacktheit Kunst sei und nur ein Weg, einen schönen Körper zu zeigen, den Gott erschaffen hat.

- Wir wollen's von euch wissen: Ist die Peta diesmal zu weit gegangen?

Bild: PETA

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