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US-Wahlkampf: Homer Simpson wählt Barack Obama

Nun ist es nur noch eine Woche bis zu den lang erwarteten Präsidentschaftswahlen in den USA, und der Wahlkampf biegt für die beiden Konkurrenten Barack Obama von den Demokraten und John McCain von den Republikanern auf die entscheidende Schlussrunde ein.

Barack Obama liegt in den Umfragen seit paar Wochen relativ stabil bei mehr oder weniger 50% - sein Widersacher John McCain kam in der Regel nie auf mehr als 44-45% der Stimmen. Der aktuelle Durchschnitt aller Umfragen liegt laut CNN derzeit bei 51% zu 43%. Allerdings zeigten die letzten Umfragen vom Wochenende, dass der Abstand zwischen den beiden wieder ein wenig kleiner geworden sein könnte.

Unterdessen erhält Obama weiteren Rückenwind durch die Presse. Nachdem in der vergangenen Woche Zeitungen wie die "New York Times" sich für den Demokraten ausgesprochen hatten, folgte nun auch die einflussreiche "Financial Times" diesem Beispiel. Sie sprach in einem Leitartikel davon, dass Obama die richtige Wahl sei, er habe einen konstanten Wahlkampf betrieben und verfolge eine konsequente Strategie.

Im republikanischen Lager läuft dagegen nicht alles rund. Nachdem die Kosten für die Kleidung von Sarah Palin zuletzt ein großes Thema geworden waren – wir berichteten – gab Palin nun trotzig bekannt, dass sie von nun an ausschließlich ihre eigenen Klamotten tragen würde. Zudem berichtete der britische "Daily Telegraph" von weiteren internen Streitigkeiten innerhalb der Partei. So wird ein Berater McCains zitiert, der davon sprach, dass Palin sich wie eine Diva benehmen würde. Sie wäre resistent gegen jede Art von Ratschlag und würde in keinster Weise ein Vertrauensverhältnis eingehen.

Die nervenaufreibende Präsidentschaftswahl ist inzwischen auch in der erfolgreichen Comic-Serie Die Simpsons ein Thema geworden – genauer, die schon wieder publik gewordenen Probleme mit der Stimmenauszählung und den Wahlmaschinen. So zeigt eine aktuelle Folge der Serie einen Homer Simpson, dessen Stimme für Barack Obama eben John McCain zugerechnet wird. Zu hoffen aber bleibt, dass bei der richtigen US-Wahl am 4. November diesmal alles mit rechten Dingen zugehen wird.

Quelle: Spiegel-Online, CNN.com
Bild: YouTube

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