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Vater missbraucht Tochter und Mutter bekommt Schweigegeld

Vom eigenen Vater missbraucht; allein das ist schon eine Schreckensnachricht. Wenn man dann noch erfährt, dass die Mutter alles wusste und Schweigegeld entgegennahm, dann wird einem wahrscheinlich schlecht.

Die Tochter war acht Jahre alt, als der Vater begann sie zu missbrauchen und ganze acht Jahre hielt diese Tortur an, welche der Mutter bekannt war. Gestern stand diese wegen Beihilfe zum Missbrauch der eigenen Kinder in Düsseldorf vor Gericht. Der Täter Heinrich W. (84) wurde bereits zu vier Jahren Haft verurteilt.

Der Täter hatte mit der ehemaligen Nachbarstochter Silvia G. (46) drei Kinder. Als sich die Jüngste, das Opfer, ihrem Vater anvertraute, dass ein 16-Jähriger sie missbraucht hatte, wollte dieser ebenfalls Sex mit seiner Tochter.

Die Tochter wurde vom eigenen Vater ständig belästigt, auch nachdem sie sich anderen Erwachsenen, wie ihrer Mutter oder dem Jugendamt, anvertraut hatte. Das Jugendamt erstattete nämlich keine Anzeige, weil die Tochter es nicht wollte. Stattdessen wurde eine Einstweilige Verfügung erwirkt, dass Heinrich W. sich von der Familie fern halten sollte.

Doch die Silvia G. ließ den Vater weiterhin ins Haus und er missbrauchte weiterhin die Tochter. Dafür bekam Silvia G. von Heinrich W. nach jedem Besuch Geld, Schweigegeld.Im Polizeiverhör gab Silvia G. zu: "Er wusste, dass er mich damit kriegen kann.

Eine Mischung aus Angst, Geldgier und Liebe für den Vater ihrer Kinder, habe die Mutter davon abgehalten den Vater von ihrer Tochter fernzuhalten und den Missbrauch zu unterbinden.

Quelle: Express
Bild: Amparo Torres (Flickr)

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