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Vatikan steht vor einem Skandal

Der Rücktritt von Papst Bendikt XVI. wirft immer mehr Fragen auf. Dass sich der emiritierte Papst nur aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hat, glaubt kaum noch jemand. Da könnte viel mehr dahinter stecken. Und vielleicht wird die Weltöffentlichkeit auch bald mehr erfahren.

Denn wie jetzt bekannt wurde, haben sogenannte Insider angekündigt, dass sie einige Missstände im Vatikan aufdecken wollen. Einige Bedienstete in dem Stadtstaat dienten jahrelang als Spitzel. So auch der ehemalige Kammerdiener Gabriele von Papst Benedikt XVI.

Und er soll nicht alleine mit der Aufgabe betraut worden sein, sich mal im Vatikan umzuschauen und Bericht zu erstatten, was dort so vor sich geht. Insgesamt gäbe es 20 Spitzel im Vatikan. Und schon lange hält sich das Gerücht, dass dort riesige Goldvorkommen gelagert sind, mit denen man einen Großteil des Welthungers verringern könnte. Ob dies ein Märchen ist oder der Wahrheit entspricht, könnte bald ans Tageslicht gelangen. Denn die sogenannte Missstände sollen sich Vatikan-Bank IOR drehen. Dort soll knallhart um die wirtschaftliche Vormachtstellung gekämpft werden.

Wie die Zeitung "Repubblica" berichtet, seien alle Spitzel gewillt, die Umstände innerhalb des Vatikans publik zu machen. Es sollen auch nicht weitere Geheimdokumente vorhanden sein, die ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen. Es werden interessante Tage, nicht nur wegen der Papst-Wahl.

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