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Verbotene Busen-Werbung: Collien Fernandes kriegt 11500 Euro Schadenersatz

Ein Schönheitschirurg aus Düsseldorf hat im Internet eine Werbung für Brust-Ops geschaltet, in der der Name von Collien Fernandes genannt wird - die Moderatorin hatte da aber etwas gegen, verklagte den Arzt und das Landgericht in Köln gab ihr jetzt teilweise Recht. Immerhin 11 500 Euro wurden ihr an Schadenersatz zugesprochen.

Folgenden Text hatte der Chirurg als Werbung auf seiner Internetseite geschaltet: "Von heute auf morgen haben Schauspielerinnen wie Collien Fernandes nach einer Brustvergrößerung eine wohl geformtere Brust und leben vielen Frauen ein perfektes Leben vor." Als die Moderatorin davon erfuhr, war sie damit gar nicht einverstanden.

Sie klagte den Arzt an und forderte insgesamt 19 000 Euro. Die Summe setzte sich aus Lizenzgebühr, Anwaltskosten und Schmerzensgeld zusammen. Und der Richter am Kölner Landgericht stellte tatsächlich fest, dass die Persönlichkeitsrechte von Collien Fernandes, die mit Schauspieler und Moderator Christian Ulmen verheiratet ist, tatsächlich verletzt wurden. Als Summe setzte er aber 11 500 Euro fest.

Dass es nicht die volle Summe wurde, liegt daran, dass die Werbung nur sehr klein war. Deswegen wurde das Schmerzensgeld verweigert. Da die Werbung des Chirurgen Massud Hosseini nur 42 Mal angeklickt war, sah der Richter keinen Grund für Schmerzensgeld. Allerdings wird Collien Fernandes dies anders sehen, denn sie sagt bis heute, dass sie ihre Brüste noch nie hat operieren lassen.

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