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Walpurgisnacht: Polizei in Berlin erwartet heftige Krawalle

Es ist schon traurige Tradition in Berlin und Hamburg, dass linke Gruppen die Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai nutzen, um für ihre Ziele zu demonstrieren und ordentlich Krawall zu machen. In diesem Jahr erwartet die Polizei in Berlin viel Arbeit, in Hamburg soll es dagegen diesmal ruhiger bleiben.

Die Stimmung in Berlin ist derzeit sehr angespannt. Es gab in der Vergangenheit viele Zwangsräumungen von Häusern und deswegen haben linke Gruppierungen einen Hals. Diese Wut werden sie wohl in der Walpurgisnacht freien Lauf lassen, das erwartet jedenfalls die Polizei.

Die Demonstranten kündigten an, gegen steigende Mieten, soziale Ausgrenzung und Rassismus zu protestieren. Und irgendwann schlagen dann diese Demos in eine wilde Steinewerferei um. Deswegen werden in der nächsten Nacht 3.000 Polizisten in der Hauptstadt auf der Straße sein. Am 1. Mai, der oft auch von Krawallen überschattet wird, sollen es sogar 7.000 Beamte sein, die für Ordnung sorgen wollen.

Insgesamt sind drei Demonstrationen angekündigt. Wenn diese friedlich ablaufen, dann schreiten die Polizisten nicht ein, kündigte Polizeipräsident Klaus Kandt an. Kommt es aber zu Krawallen und Gewalt, schreitet die Polizei konsequent ein. Klaus Wowereit, Berlins Regierender Bürgermeister rief deswegen die Demonstranten dazu auf, auf Gewalt zu verzichen: "Jedermann kann friedlich für seine Ziele eintreten." In Hamburg dagegen scheint es in diesem Jahr ruhig zu bleiben. Es seien keine Demonstrationen angekündigt worden, so eine Polizeisprecherin in der Hansestadt. Sollte es doch zu kleineren Reibereien kommen, so seien genug Einsatzbeamte unterwegs, um diese in den Griff zu bekommen.

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