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War Michael Jacksons Arzt hoch verschuldet?

Es gibt neue Hintergründe über die Umstände des Todes von Michael Jackson. Denn wie im Prozess der Familie Jackson gegen den Konzertveranstalter AEG jetzt heraus kam, soll Jackos Leibarzt Conrad Murray hoch verschuldet gewesen sein. Deswegen habe er den Superstar unter allen Umständen fit halten wollen, damit dieser die lukrative Tournee durchstehen würde. Das hätte den Arzt von seinen Schulden befreien können.

Der Schuldenberg von Conrad Murray soll wohl turmhoch gewesen sein. Er hatte noch Studienkredite zurück zu bezahlen, außerdem sollen noch unzählige Kreditkartenrechnungen unbeglichen gewesen sein. Dazu kommen Mietschulden für seine Geschäftsräume und nicht geleistete Unterhaltszahlungen für seine Kinder.

Um aus diesen Schulden herauszukommen, wird Conrad Murray nun vorgeworfen, fahrlässig versucht zu haben, den King of Pop mit Medikamenten fit zu halten. Bis er schließlich an einer Dosis Propofol starb, die ihm der Arzt verabreichte. Dafür ist Conrad Murray bereits zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Auch der Konzertveranstalter AEG soll fahrlässig gehandelt haben, denn die Agentur hat den Arzt gebucht und Michael Jackson an die Seite gestellt. Die Familie des Verstorbenen wirft AEG nun vor, dass man sich nicht über die Verhältnisse von Conrad Murray informiert habe. Allerdings behauptet die Konzertagentur, dass sie den Arzt nicht beauftragt habe. Und von den Medikamentenproblemen von Michael Jackson habe man nichts wissen können. Der Prozess geht nun weiter. Dabei werden Berühmtheiten wie Prince, Diana Ross sowie Jackson Kinder Prince und Paris in den Zeugenstand berufen.

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