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Waren Passagiere im Cockpit der Kaczynski-Maschine?

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler im Falle des Flugzeugabsturzes der polnischen Präsidentenmaschine sollen sich kurz vor dem Absturz des Flugzeugs Passagiere im Cockpit befunden haben. Außerdem soll die Crew für Ausnahmesituationen nicht geschult worden sein.

Am 11. April stürzte die polnische Präsidentenmaschine ab. Dabei kam Polens Präsident Lech Kaczynski ums Leben, genau wie dessen Frau und viele ranghohe Politiker und Militärs. Bis jetzt ist unklar, warum das Flugzeug am Boden zerschellte. Aber die Ermittler haben nun laut FOCUS online herausgefunden, dass sich anscheinend vor dem Absturz Passagiere im Cockpit befunden haben.

Ob dies in Zusammenhang mit dem Absturz steht, sei allerdings noch nicht klar. Laut Edmund Klich, einem Vertreter der polnischen Ermittlungskommission, müsse nun ermittelt werden, ob die vom Stimmenrekorder aufgezeichneten Stimmen von Nichtbesatzungsmitgliedern die Crew dazu zwang, trotz schlechten Wetters und schlechter Sichtverhältnisse den Landeanflug einzuleiten.

Außerdem kam jetzt heraus, dass die Crew erst wenige Tage vor dem Flug zu den Gedenkfeierlichkeiten ins russische Katyn zusammengestellt wurde. Alexej Morosow, ein russischer Ermittler, meinte laut FOCUS online, dass die Besatzung keine Unterweisung erfuhr, wie sie sich in außergewöhnlichen Situationen zu verhalten habe. All diese kleinen Mosaiksteinchen führten wohl zu dem Absturz der polnischen Präsidentenmaschine.

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