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Was für Assoziationen wecken welche Vornamen?

Im Rahmen einer Studie zu einer Diplomarbeit gingen Studenten der TU Chemnitz der Frage nach, welche Vornamen welche Art von Assoziationen wecken, sofern keine weiteren Informationen zum Namensträger bekannt sind. Das Ergebnis ist teilweise erschreckend bis diskriminierend, offenbart jedoch die Tatsache, dass ein Name mehr als tausend Worte verrät.

Insgesamt wurden 60 gängige männliche und weibliche Vornamen von insgesamt 149 Personen beurteilt. Dazu wurde ein umfangreicher Fragebogen erstellt, in dem die Personen das Alter, die Attraktivität und die Intelligenz des potentiellen Namensträgers bewerten sollten.

Psychologin Michaela Lummer, Mitautorin der Studie erklärt: 'Je älter wir einen Menschen, von dem wir nur den Vornamen wissen, einschätzen, umso weniger attraktiv und umso weniger intelligent vermuten wir ihn auch.'

Dieses erschreckend anmutende Fazit lässt sich aus der Studie ziehen. Bei der Namenswahl seiner Kinder sollte also genau überlegt werden. Von Trendnamen wie derzeit Lara oder Luca wird daher abgeraten – sie könnten laut der Studie schon in 50 Jahren altmodisch oder gar dümmlich wirken. Hier einige Ergebnisse der Studie:

Andrea wirkt insgesamt altmodisch, wenig jung und nur mäßig intelligent und attraktiv. Anna hingegen ist insgesamt zeitlos, zwar lässt er nicht auf Jugendlichkeit schließen, steht aber für Intelligenz und Attraktivität. Besonders schlecht schneidet bei den Frauen der Name Heike ab – als besonders altmodisch schnitt er in allen Kategorien mit schlechter Note ab.

Bei den Männern kommt der Name Alexander oder Lukas besonders gut weg – auch sie gelten als zeitlos und assoziieren Intelligenz und gutes Aussehen. Besonders schlecht sieht es laut der Studie zu Vornamen allerdings für die Dirks, Heikos, Jörgs und Holgers dieser Welt.

Quelle: Focus-Online

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