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Wegen Obama: Berlin riegelt sich ab

Wenn der mächtigste Mann der Welt einen anderen Staat besucht, dann gelten immer höchste Sicherheitsvorkehrungen. Genau so ist es auch, wenn US-Präsident Barack Obama am 18. und 19. Juni in Berlin weilen wird. Die Hauptstadt riegelt sich ab, alle Eventualitäten sollen ausgeschlossen werden.

Sicherheitsstufe 1+ heißt es. Und es wirkt wie Hollywood: Die Gullideckel werden zugeschweist, Scharfschützen flankieren den Weg des Präsidenten, die Straßen werden weiträumig abgesperrt und Sprengstoffspürhunde sind die ganze im Einsatz, um ein Bombenattentat zu verteiteln. Dazu müssen sich die Bürger strengsten Polizeikontrollen unterziehen.

Taucher suchen sogar die Spree nach verdächtigem Material ab. Und es wäre keine Überraschung, wenn während des Besuchs von Barack Obama ein Flugverbot über der Hauptstadt herrschen würde. Nur Air Force One, die Präsidentenmaschine, ist davon ausgenommen. Sie wird in Berlin-Tegel landen.

Zwischen 3.000 und 4.000 Polizeibeamte werden für die Sicherheit des US-Präsidenten sorgen. Über Einsatzpläne wird aber Stillschweigen bewahrt. Keine Info soll nach außen dringen. Viele Wohnareale sind bereits abgesperrt. Anwohner müssen ihre Ausweispapiere bereit halten, um in ihre Wohnungen zu kommen. So sicher war wohl noch nie ein US-Präsident in Berlin.

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