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Überschwemmungen in Italien setzen Rom und die Toskana unter Wasser

Es regnete in Italien sehr stark, Unwetter sorgten dafür, dass der Tiber über die Ufer trat. Deswegen wurde Hochwasseralarm in der Ewigen Stadt ausgerufen. Straßen standen in der italienischen Metropole unter Wasser. Ufernahe Gebäude waren besonders stark betroffen. Traditionsreiche Rudervereine standen unter Wasser. Betroffen war auch die Landwirtschaft.

Die Nachrichtenagentur ANSA meldete erheblichen Sachschaden. Landwirtschaftliche Felder standen unter Wasser und drohen, unbrauchbar zu werden. Auch der Verkehr in Rom war betroffen. Der öffentliche Nahverkehr hatte Probleme mit seinen Bussen durch die überschwemmten Straßen zu kommen. Roms Bürgermeister hoffte allerdings, dass das Stadtzentrum verschont bleibt. "Wir sind davon überzeugt, dass die Flutwelle Rom passieren kann, ohne in der Stadt Schaden anzurichten."

Die Bürger und Politiker von Rom vertrauen darauf, dass die sehr hohen römischen Mauern den Stadkern sichern. Der Tiber werde keinen höheren Pegelstand als 13,50 Meter erreichen, heißt es. Das reiche wohl, dass viele Stadtteile von Rom nicht betroffen werden. Es bleibt aber in den Außenbezirken gefährlich. Der Zivilschutz in Rom ist damit beschäftigt, den Tiber weiterhin zu beobachten. Denn durch die Überschwemmungen wurden drei Kähne losgerissen. Zwei davon konnten nicht vor dem Zerschellen an den Brücken des Tibers nicht bewahrt werden.

Schäden in Millionenhöhe wurden in der Toskana gemeldet. Es könnten bis zu 100 Millionen Euro sein, vermeldete der Agrarverband Coldiretti. Wegen der Unwetter und des über die Ufer getreteten Tibers kam es in den landwirtschaftlichen Gebieten zu Erdrutschen. In der Toskana starben vier Menschen, drei davon wurden von einstürzenden Brücken erschlagen. Dort mussten außerdem hunderte Menschen ihre Behausungen verlassen und evakuiert werden. Deswegen forderte der toskanische Präsident Enrico Rossi, dass die römische Regierung nun investieren solle, um die Sicherheit der Region Toskana zu gewährleisten. Rossi spricht von 50 Millionen Euro in den nächsten zehn Jahren.

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